OW CUP Hockenheim 06/07-08 – Podest-Fest und andere Momente..

Hockenheim07-08-2016
Das nächste Rennen in der OW Cup erfolgte am Hockenheimring. Fast das gesamte Team war bereits am Freitag für den Trainingstag Vorort. Die Wettervorhersage war gut und jeder war motiviert, um gute Ergebnisse zu erzielen. Dass es schließlich zu einem großen Podest-Fest führen würde, hätte niemand sich vorstellen können.

NK Supercup 600 – Greg Barnes#67 und Mark van Bunnik#77
Am Freitag gab es nur einen freien Training und am Samstag gab es zwei Qualifikationen. Durch das zusammensetzen der Supercup und Procup600 Klassen, fuhren die Fahrer Zusammen mit Luc van Gerven#36 in einer Gruppe. Am Ende des Trainings qualifizierten die Fahrer sich innerhalb von 0,1 Sekunden. Mark van Bunnik#77 war auf der 27. Position und Greg Barnes#67 am 29. Position.
Etwa halb 5 startete das erste Rennen um 15 min. und eine Runde. Greg Barnes#67 hatte wieder einen seiner Superstarts und passierte in der ersten Kurve schon einige Fahrer, darunter Mark van Bunnik#77. Die nächsten beiden Kurven war es ganz eng zwischen den beiden Fahrern, wobei Mark am Ende der Haupt-geraden Greg ausbremsen konnte. Der Rest des Rennens konnten noch einige Fahrer von den zwei Fahrern überholt werden, die Reihenfolge blieb jedoch wie es war. Leider wurde das Rennen durch eine rote Flagge Situation in der 7. Runde beendet. Greg Barnes#67 erreichte die 24. Platz und Mark van Bunnik#77 die 23. Platz.
Unterhalb finden Sie die Onboard-Videos von beiden Fahrer aus dem Rennen am Samstag:
 
Der Sonntag startetet um halb 10 mit einem warm-up von 10 Minuten. Um 10:50 Uhr war das nächste geplante Rennen über 20 Minuten und 2 Runden. Wie der vorige Tag hatte Greg Barnes#67 ein weiterer Blitzstart und tauchte in die erste Kurve, kurz vor Luc van Gerven#36 und Mark van Bunnik#77. Luc passierte in der zweiten Kurve Greg auf die Bremse und fuhr wie eine Kugel. Mark van Bunnik#77 folgte ein paar Runden Greg Barnes#67, aber in der 3. Runde wurde das Rennen wieder von einer roten Flagge Situation gestoppt. Beim Restart hatte Mark van Bunnik#77 einen sehr schlechten Start. Sowohl Greg Barnes#67 wie Luc van Gerven#36 passierten ihn schon vor der ersten Kurve. In der dritten Runde hatte Luc einen Moment beim raus beschleunigen der Sachs-Kurve und war Mark wieder direkt hinter ihm und konnte darauf in die nächste Runde passieren. Greg Barnes#67 war schon in der Ferne verschwunden. Ein paar Runden später hatte Mark van Bunnik#77 auch einen Moment in der Sachs Kurve aber konnte fast als Letzter das Rennen wieder weiter fahren. Schließlich verdiente Greg Barnes#67 sich einen 21.Platz und Mark van Bunnik#77 einen 28. Platz.

Beide Fahrer haben ihren persönlichen Bestzeit verbessert, aber durch das sehr hohe Niveau und schnelles Material was die anderen Fahrer in dieser Klasse von der Holländischen Meisterschaft zur Verfügung stehen, ist es fast unmöglich mit unserem Standardmaterial weiter nach vorne zu enden. Aber Spaß haben wir immer noch!
Unterhalb finden Sie die Onboard-Videos von beiden Fahrer aus dem Rennen am Sonntag:
  
NK Procup 600 – Luc van Gerven#36
Wie oben erwähnt, fuhr Luc van Gerven#36 an diesem Wochenende mit den Fahrern des Supercup 600 in der gleichen Gruppe. Die beiden Qualifikationen am Samstag wurde sehr gut abgeschlossen, weil Luc durfte in seiner Klasse aus zweiter Position starten. Später stellte es sich tatsächlich eine Pole-Position heraus, weil der Pole-Mann eine Runde irgendwo die Strecke abgeschnitten hatte und somit eine schnelle Zeit erholte. Nach einem ordentlichen Start konnte Luc van Gerven#36 seinen Platz behalten, aber während des Rennens musste er einen Platz zugeben und beendete das Rennen schließlich auf einer wohlverdienten 3. Platz und dürfte also später auf dem Podest.

Am Sonntag war Luc sehr motiviert, sein gutes Ergebnis zu gleichen. Dieses mal durfte er van Pole starten in seiner Klasse und hatte einen fantastischen Start und tauchte direkt hinter Greg Barnes#67 in der ersten Kurve. Die nächste Kurve ging er an Greg Barnes#67 vorbei und nahm sogar Abstand zu seinen Teamkollegen, bis die rote Fahne in der 3. Runde das Rennen vorzeitig beendete und einen Neustart angesagt wurde. Beim reinfahren der Boxengasse, hörte sich der Motor nicht gut an. Ein schwerer Ton kam aus den Auspuff. Es hatte sich wahrscheinlich eine Auspuffdichtung verschoben oder einer war zerstört. Das hinderte ihn aber nicht um das Rennen wieder mit dem Neustart an zu fangen. Der Neustart war vernünftig und Luc van Gerven#36 war direkt hinter Greg Barnes#67 in der ersten Kurve. In der dritten Runde, beim raus beschleunigen der Sachs-Kurve wurde er jedoch fast aus dem Sattel geworfen und musste von seinem Gas. Dies erlaubte Mark van Bunnik#77 eine Runde später an ihm vorbei zu fahren. Die nächste Runde folgte wieder ein spannender Moment als Luc van Gerven#36 beim reinfahren des Motodroms von der Strecke kam. Glücklicherweise könnte er sein Motorrad aufrecht halten. Dabei hat er den Kontakt mit den Führern verloren und endete das Rennen schließlich in seiner Klasse am 6. Platz und leider kein Podium.

NK PROCUP 1000 – Thorsten Burger#38
Nachdem er Anfang des Jahres noch seine vertraute Kawasaki gefahren hatte, ist Thorsten Burger#38 in dieser Saison zu Ducati Panigale umgestiegen. Nach aufheben einige kleinerer Fehler und Montage von Telemetrie, war die Ducati in Docshop Racing Farben bereit für die zwei Rennen. Auch Thorsten Burger#38 war nach einem warmen Urlaub entspannt und bereit ein gutes Ergebnis zu erzielen. Bereits im Qualifying am Samstag stellte sich heraus, das alles in Ordnung war und er erreichte einen 2. Platz. Nach einigen Anweisungen von unserem Datenspezialist wurde das erste Rennen gestartet und ein erbitterter Kampf begann für die ersten drei Plätze. Thorsten Burger#38 endete das Rennen auf Platz 2, nur mit einer Differenz von 0,1 Sekunden auf den ersten Mann.
Thorsten podium 2eplek
Das zweite Rennen am Samstag war eine andere Geschichte. Es gab ein weinig Regen vor dem Start und das Rennen wurde also mit einer feuchten Strecke gestartet. Thorsten Burger#38 war vorsichtig nach dem Start und wollte nichts riskieren, sicherlich nicht sich selbst und die neue Ducati. Er kämpfte schließlich seinen Weg zuruck vom 8. Platz und durch passieren von jemand in die letzte Kurve, stand er wieder auf das Podest, dieses Mal mit einer dritten Position!
Thorsten podium 3eplek

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